Sonneberg
Stadt im Landkreis Sonneberg, Thüringen. Gemeindeschlüssel 16072018.
Umwelt-Index
Sonneberg erreicht 49 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 252 von 511 unter den deutschen Gemeinden mit 20.000 bis 49.999 Einwohnern (im mittelfeld). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
49/100
Im Mittelfeld
- Größenklasse
- 20.000 bis 49.999
- Rang in der Klasse
- 252 von 511
- Rang im Bundesland
- 70 von 605
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
46 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Sonneberg davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Sonneberg
- Photovoltaik
- 27,3 MW
- Stromspeicher
- 5.103 kWp502 Anlagen
- Wasserkraft
- 253,0 kWp2 Anlagen
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Thüringen · Solar-Atlas Sonneberg
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 120 Bq/m³ (80 bis 149 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
120 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Sonneberg liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
9 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 2,2 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Hartsteinwerk Hüttengrund GmbH Tagebau Hüttengrund Hartsteinwerk Hüttengrund GmbH Verwaltung | Mineralverarbeitende Industrie | Sonneberg | 2,2 km |
| Gießerei Heunisch, Steinach GmbH Gießerei Heunisch, Steinach GmbH | Metallerzeugung | Steinach, Stadt | 4,9 km |
| Deponie Mengersgereuth-Hämmern Landratsamt Sonneberg | Abfall und Abwasser | Frankenblick | 6,5 km |
| Vista elektronic GmbH Vista elektronic GmbH | Nicht angegeben | Sonneberg, Stadt | 7,2 km |
| MAGREC Recycling GmbH MAGREC Recycling GmbH | Nicht angegeben | Föritztal | 7,3 km |
| Gerresheimer Tettau GmbH | Mineralverarbeitende Industrie | Tettau | 7,3 km |
| Lauscha Fiber International GmbH Lauscha Fiber International GmbH | Mineralverarbeitende Industrie | Lauscha, Stadt | 8,9 km |
| Wiegand Glashüttenwerke GmbH Wiegand Glashüttenwerke GmbH | Mineralverarbeitende Industrie | Lauscha, Stadt | 9,1 km |
| HEINZ-GLAS Produktion GmbH & Co. KGaA | Mineralverarbeitende Industrie | Tettau | 9,4 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.