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Bundesländer / Schleswig-Holstein

Oldenburg in Holstein

Stadt im Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein. Gemeindeschlüssel 01055033.

Umwelt-Index

Oldenburg in Holstein erreicht 28 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 1.280 von 1.345 unter den deutschen Gemeinden mit 5.000 bis 9.999 Einwohnern (unterdurchschnittlich). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.

Umwelt-Index

28/100

Unterdurchschnittlich

Größenklasse
5.000 bis 9.999
Rang in der Klasse
1.280 von 1.345
Rang im Bundesland
889 von 1.104
Solarleistung
689 W4,3/35
Übrige Erzeugung
353 W1,6/25
Speicherleistung
148 W6,5/20
Zubaudynamik
43 %15,2/20

Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.

Anteil am Ausbauziel 2030

27 %

§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Oldenburg in Holstein davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.

Anlagen in Oldenburg in Holstein

Photovoltaik
6.692 kWp
Windkraft
2.300 kWp1 Anlage
Stromspeicher
1.434 kWp293 Anlagen
Biomasse
1.126 kWp2 Anlagen

Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.

100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Schleswig-Holstein · Solar-Atlas Oldenburg in Holstein

Radon in Wohnräumen

Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 55 Bq/m³ (unter 80 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.

55 von 300 Bq/m³ Referenzwert

Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.

Radonvorsorgegebiet

Der Ortsmittelpunkt von Oldenburg in Holstein liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.

Industrieanlagen im Umkreis von 10 km

4 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 4 km Entfernung.

AnlageBrancheOrtEntfernung
BEGK Bioenergie Gut Kremsdorf GmbH & Co. KG BEGK Bioenergie Gut Kremsdorf GmbH & Co. KGNicht angegebenGöhl4 km
AVG Johannistal Abfallverwertungsgesellschaft mbH & Co. KG AVG-Johannistal Abfallverwertungsgesellschaft mbH & Co. KommanditgesellschaftAbfall und AbwasserGremersdorf5,6 km
Schrott- und Autorecyclinghof Sönke Milon e. K. Schrott- und Autorecyclinghof Sönke Milon e.K.Abfall und AbwasserLensahn8,7 km
Fuhse Transport-GmbH Fuhse Transport-GmbHAbfall und AbwasserLensahn8,9 km

Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.

Quellen

  • Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
  • Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
  • Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
  • Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)

Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.