Bundesländer / Nordrhein-Westfalen
Kranenburg
Gemeinde im Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen. Gemeindeschlüssel 05154040.
Umwelt-Index
Kranenburg erreicht 48 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 411 von 892 unter den deutschen Gemeinden mit 10.000 bis 19.999 Einwohnern (im mittelfeld). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
48/100
Im Mittelfeld
- Größenklasse
- 10.000 bis 19.999
- Rang in der Klasse
- 411 von 892
- Rang im Bundesland
- 272 von 396
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
72 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Kranenburg davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Kranenburg
- Photovoltaik
- 20,9 MW
- Windkraft
- 110,0 kWp1 Anlage
- Stromspeicher
- 3.696 kWp579 Anlagen
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Nordrhein-Westfalen · Solar-Atlas Kranenburg
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 42 Bq/m³ (unter 80 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
42 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Kranenburg liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
6 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 6,3 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Benninghoff,Werner Landw.- | Intensivtierhaltung und Aquakultur | Kleve | 6,3 km |
| Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG | Nicht angegeben | Kleve | 8,4 km |
| Flora Food Manufacturing Germany GmbH & Co. OHG | Tierische und pflanzliche Produkte | Kleve | 9,1 km |
| National Adhesives GmbHHenkel GmbH & Co KG aA | Chemische Industrie | Kleve | 9,2 km |
| Klinkerwerk Küsters GmbH & Co. KG | Mineralverarbeitende Industrie | Kleve | 9,2 km |
| SK metals GmbH | Abfall und Abwasser | Kleve | 9,4 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.