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Bundesländer / Mecklenburg-Vorpommern

Lindenberg

Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern. Gemeindeschlüssel 13071089.

Umwelt-Index

Lindenberg erreicht 39 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 2.119 von 5.634 unter den deutschen Gemeinden mit unter 2.000 Einwohnern (im mittelfeld). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.

Umwelt-Index

39/100

Im Mittelfeld

Größenklasse
unter 2.000
Rang in der Klasse
2.119 von 5.634
Rang im Bundesland
276 von 724
Solarleistung
7.949 W30,9/35
Übrige Erzeugung
0 W0,0/25
Speicherleistung
188 W7,3/20
Zubaudynamik
2 %0,5/20

Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.

Anteil am Ausbauziel 2030

309 %

§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Lindenberg davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.

Anlagen in Lindenberg

Photovoltaik
1.550 kWp
Stromspeicher
36,7 kWp5 Anlagen

Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.

100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Mecklenburg-Vorpommern · Solar-Atlas Lindenberg

Radon in Wohnräumen

Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 124 Bq/m³ (80 bis 149 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.

124 von 300 Bq/m³ Referenzwert

Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.

Radonvorsorgegebiet

Der Ortsmittelpunkt von Lindenberg liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.

Industrieanlagen im Umkreis von 10 km

5 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 6 km Entfernung.

AnlageBrancheOrtEntfernung
Biogasanlage Ivenack IIÖkostrom Ivenack GmbHNicht angegebenIvenack6 km
Schweineanlage Tützpatz Schweinemast von Paepcke GbR, Hofverwaltung Tützpatz Intensivtierhaltung und AquakulturTützpatz8,8 km
BHKW Stavenhagen Zweckverband Wasser/Abwasser Malchin-Stavenhagen Abfall und AbwasserStavenhagen9,5 km
Hähnchenmastanlage Wolde I GbR Hähnchenmast ZwiedorfIntensivtierhaltung und AquakulturWolde9,5 km
HKW EBS Stavenhagen EEW Energy from Waste Stavenhagen GmbH & Co. KGAbfall und AbwasserStavenhagen10 km

Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.

Quellen

  • Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
  • Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
  • Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
  • Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)

Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.