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Bundesländer / Rheinland-Pfalz

Rehe

Gemeinde im Landkreis Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz. Gemeindeschlüssel 07143285.

Umwelt-Index

Rehe erreicht 34 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 2.980 von 5.634 unter den deutschen Gemeinden mit unter 2.000 Einwohnern (unterdurchschnittlich). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.

Umwelt-Index

34/100

Unterdurchschnittlich

Größenklasse
unter 2.000
Rang in der Klasse
2.980 von 5.634
Rang im Bundesland
1.095 von 2.299
Solarleistung
2.526 W9,8/35
Übrige Erzeugung
0 W0,0/25
Speicherleistung
317 W12,3/20
Zubaudynamik
37 %12,3/20

Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.

Anteil am Ausbauziel 2030

98 %

§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Rehe davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.

Anlagen in Rehe

Photovoltaik
2.408 kWp
Stromspeicher
302,0 kWp52 Anlagen

Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.

100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Rheinland-Pfalz · Solar-Atlas Rehe

Radon in Wohnräumen

Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 127 Bq/m³ (80 bis 149 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.

127 von 300 Bq/m³ Referenzwert

Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.

Radonvorsorgegebiet

Der Ortsmittelpunkt von Rehe liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.

Industrieanlagen im Umkreis von 10 km

8 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 5,1 km Entfernung.

AnlageBrancheOrtEntfernung
Westerwaldkreis-AbfallwirtschaftsbetriebAbfall und AbwasserRennerod5,1 km
MBS-Anlage Westerwald GmbH & Co. KGMBS-Anlage Westerwald GmbH & Co.KGNicht angegebenRennerod5,1 km
Verzinkerei Sahm GmbHMetallerzeugungOberroßbach6,3 km
Niederlassung Westerwälder Thonindustrie Steuler WTI GmbHMineralverarbeitende IndustrieBreitscheid7,7 km
Soprema GmbHChemische IndustrieOberroßbach8 km
Biomasse Heizkraftwerk Siegerland GmbH & Co. KGBiomasse Heizkraftwerk Siegerland GmbH & Co.KGAbfall und AbwasserLiebenscheid9 km
Trockenstabilatanlage Aßlar(Lager Beilstein)Trockenstabilat-Anlage Aßlar GmbH & Co. KGAbfall und AbwasserGreifenstein9,3 km
hofmann CERAMIC OHG hofmann CERAMIC GmbH Mineralverarbeitende IndustrieBreitscheid9,5 km

Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.

Quellen

  • Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
  • Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
  • Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
  • Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)

Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.