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Bundesländer / Rheinland-Pfalz

Lindenberg

Gemeinde im Landkreis Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz. Gemeindeschlüssel 07332034.

Umwelt-Index

Lindenberg erreicht 32 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 3.552 von 5.634 unter den deutschen Gemeinden mit unter 2.000 Einwohnern (unterdurchschnittlich). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.

Umwelt-Index

32/100

Unterdurchschnittlich

Größenklasse
unter 2.000
Rang in der Klasse
3.552 von 5.634
Rang im Bundesland
1.373 von 2.299
Solarleistung
760 W2,9/35
Übrige Erzeugung
172 W0,1/25
Speicherleistung
332 W12,9/20
Zubaudynamik
47 %15,9/20

Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.

Anteil am Ausbauziel 2030

30 %

§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Lindenberg davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.

Anlagen in Lindenberg

Photovoltaik
906,2 kWp
Stromspeicher
396,1 kWp66 Anlagen
Wasserkraft
205,0 kWp2 Anlagen

Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.

100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Rheinland-Pfalz · Solar-Atlas Lindenberg

Radon in Wohnräumen

Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 126 Bq/m³ (80 bis 149 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.

126 von 300 Bq/m³ Referenzwert

Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.

Radonvorsorgegebiet

Der Ortsmittelpunkt von Lindenberg liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.

Industrieanlagen im Umkreis von 10 km

8 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 0,6 km Entfernung.

AnlageBrancheOrtEntfernung
Deponie Lindenberg Abfallwirtsch. Landkreis Bad DürkheimAbfall und AbwasserLindenberg0,6 km
Glatz GmbH, JuliusPapier und HolzFrankeneck3,3 km
Glatz GmbH, JuliusPapier und HolzNeidenfels3,7 km
Recyclingbetrieb Deponie Haidmühle Eigenbetrieb StadtentsorgungNicht angegebenNeustadt an der Weinstraße4,5 km
Deponie Neustadt "Haidmühle - Maifischgr aben"Eigenbetrieb StadtentsorgungAbfall und AbwasserNeustadt an der Weinstr.5,8 km
Deponie ForstAbfallwirtsch. Landkreis Bad DürkheimAbfall und AbwasserDeidesheim7,7 km
Cordier Fibres GmbH Cordier Fibres GmbHNicht angegebenBad Dürkheim8,6 km
LENK Paper Schleipen GmbHPapier und HolzBad Dürkheim9,9 km

Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.

Quellen

  • Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
  • Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
  • Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
  • Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)

Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.