Bundesländer / Rheinland-Pfalz
Holler
Gemeinde im Landkreis Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz. Gemeindeschlüssel 07143033.
Umwelt-Index
Holler erreicht 35 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 2.956 von 5.634 unter den deutschen Gemeinden mit unter 2.000 Einwohnern (im mittelfeld). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
35/100
Im Mittelfeld
- Größenklasse
- unter 2.000
- Rang in der Klasse
- 2.956 von 5.634
- Rang im Bundesland
- 1.081 von 2.299
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
40 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Holler davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Holler
- Photovoltaik
- 1.029 kWp
- Stromspeicher
- 381,3 kWp52 Anlagen
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Rheinland-Pfalz · Solar-Atlas Holler
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 68 Bq/m³ (unter 80 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
68 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Holler liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
16 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 4 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Ursa Chemie GmbHUrsa-Chemie GmbH | Chemische Industrie | Montabaur | 4 km |
| Ursa Chemie GmbHUrsa-Chemie GmbH | Chemische Industrie | Montabaur | 4,3 km |
| Aralon Color GmbH | Chemische Industrie | Heiligenroth | 4,6 km |
| Röben Tonbaustoffe GmbH | Mineralverarbeitende Industrie | Bannberscheid | 5,8 km |
| Westerwälder Elektro-Osmose Müller GmbH & Co. KG Westerwälder Elektro-Osmose Müller GmbH & Co. KG | Nicht angegeben | Staudt | 5,8 km |
| WWA Westerwald Asphalt GmbH & Co.KG | Abfall und Abwasser | Nentershausen | 6,3 km |
| TSG Deutschland GmbH & Co. KG | Abfall und Abwasser | Nentershausen | 7,1 km |
| Verallia Deutschland AG | Mineralverarbeitende Industrie | Wirges | 7,2 km |
| Solaris GmbH | Mineralverarbeitende Industrie | Wirges | 7,3 km |
| Recybell-Umweltschutzanlagen GmbH & Co. KG | Nicht angegeben | Boden | 7,4 km |
| Steuler-KCH Materials GmbH | Chemische Industrie | Siershahn | 8,7 km |
| Open Grid Europe GmbH Open Grid Europe GmbH | Energie | Scheidt | 9 km |
| Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb | Abfall und Abwasser | Meudt | 9,2 km |
| Alois Korzilius INTERBAU GmbH & Co. KG | Mineralverarbeitende Industrie | Ransbach-Baumbach | 9,5 km |
| Westerwälder Blumentopf-Fabrik Spang GmbH & Co. KGWesterw.Blumentopff.Spang GmbH & Co KG | Mineralverarbeitende Industrie | Ransbach-Baumbach | 9,5 km |
| Bernhard Link GmbH & Co. KG | Mineralverarbeitende Industrie | Ransbach-Baumbach | 10 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.