Steinhorst
Gemeinde im Landkreis Gifhorn, Niedersachsen. Gemeindeschlüssel 03151029.
Umwelt-Index
Steinhorst erreicht 37 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 2.496 von 5.634 unter den deutschen Gemeinden mit unter 2.000 Einwohnern (im mittelfeld). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
37/100
Im Mittelfeld
- Größenklasse
- unter 2.000
- Rang in der Klasse
- 2.496 von 5.634
- Rang im Bundesland
- 664 von 941
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
60 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Steinhorst davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Steinhorst
- Photovoltaik
- 1.950 kWp
- Windkraft
- 7.200 kWp2 Anlagen
- Stromspeicher
- 242,3 kWp43 Anlagen
- Biomasse
- 265,0 kWp1 Anlage
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Niedersachsen · Solar-Atlas Steinhorst
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 51 Bq/m³ (unter 80 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
51 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Steinhorst liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
6 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 4,4 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Imprägnierwerk Marmetschke GmbH Imprägnierwerk Marmetschke GmbH | Papier und Holz | Groß Oesingen | 4,4 km |
| SMW GbR SMW GbR | Intensivtierhaltung und Aquakultur | Dedelstorf | 5,6 km |
| Wendt, Rainer Wendt, Rainer | Intensivtierhaltung und Aquakultur | Groß Oesingen | 8 km |
| Betriebsgemeinschaft Wendt Betriebsgemeinschaft Wendt | Intensivtierhaltung und Aquakultur | Groß Oesingen | 8,4 km |
| Ineke Tölner Ineke Tölner | Intensivtierhaltung und Aquakultur | Eldingen | 8,6 km |
| Osterwohler Schweinezucht GmbH Osterwohler Schweinezucht GmbH | Intensivtierhaltung und Aquakultur | Dedelstorf | 8,8 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.