Eime
Gemeinde im Landkreis Hildesheim, Niedersachsen. Gemeindeschlüssel 03254013.
Umwelt-Index
Eime erreicht 35 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 1.534 von 2.175 unter den deutschen Gemeinden mit 2.000 bis 4.999 Einwohnern (im mittelfeld). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
35/100
Im Mittelfeld
- Größenklasse
- 2.000 bis 4.999
- Rang in der Klasse
- 1.534 von 2.175
- Rang im Bundesland
- 722 von 941
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
45 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Eime davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Eime
- Photovoltaik
- 2.947 kWp
- Windkraft
- 650,0 kWp3 Anlagen
- Stromspeicher
- 848,6 kWp150 Anlagen
- Biomasse
- 250,0 kWp1 Anlage
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Niedersachsen · Solar-Atlas Eime
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 67 Bq/m³ (unter 80 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
67 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Eime liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
7 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 4,7 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Umweltdienste Kedenburg GmbH Deponie Mehle (Elze) | Nicht angegeben | Elze | 4,7 km |
| Horst-Friedrich Hölling Horst-Friedrich Hölling | Intensivtierhaltung und Aquakultur | Salzhemmendorf, Flecken | 6,5 km |
| Haupt Pharma Wülfing GmbHWülfing Pharma GmbH | Chemische Industrie | Gronau (Leine) | 6,6 km |
| Haupt Pharma Wülfing GmbH Haupt Pharma Wülfing GmbH | Sonstige | Gronau | 6,6 km |
| Pleissner GmbH | Metallerzeugung | Elze | 7,2 km |
| Rheinkalk GmbH DolomitwerkRheinkalk GmbH | Mineralverarbeitende Industrie | Salzhemmendorf | 7,6 km |
| Umweltdienste Kedenburg GmbH Deponie Am Osterholz | Abfall und Abwasser | Gronau (Leine), Stadt | 9,7 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.