Hohenahr
Gemeinde im Landkreis Lahn-Dill-Kreis, Hessen. Gemeindeschlüssel 06532013.
Umwelt-Index
Hohenahr erreicht 39 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 1.139 von 2.175 unter den deutschen Gemeinden mit 2.000 bis 4.999 Einwohnern (im mittelfeld). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
39/100
Im Mittelfeld
- Größenklasse
- 2.000 bis 4.999
- Rang in der Klasse
- 1.139 von 2.175
- Rang im Bundesland
- 201 von 421
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
74 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Hohenahr davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Hohenahr
- Photovoltaik
- 9.250 kWp
- Windkraft
- 16,8 MW7 Anlagen
- Stromspeicher
- 1.354 kWp231 Anlagen
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Hessen · Solar-Atlas Hohenahr
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 104 Bq/m³ (80 bis 149 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
104 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Hohenahr liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
5 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 4,7 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Legehennenhaltung Ehlego Landhof GmbH Hof BodenscheidEhlego Landhof GmbH | Intensivtierhaltung und Aquakultur | Bischoffen | 4,7 km |
| Deponie Aßlar Abfallwirtschaft Lahn-Dill | Abfall und Abwasser | Aßlar | 5,2 km |
| Trockenstabilat-Anlage GmbH & Co. KG, MBA AßlarTrockenstabilat Anlage Aßlar GmbH & Co. KG | Abfall und Abwasser | Aßlar | 5,6 km |
| Zwischenl Straßenaufbruch stillgelegten nördlichen Endstück A 480Amt für Straßen- und Verkehrswesen Marburg | Abfall und Abwasser | Wetzlar | 7,2 km |
| Furnier- und Holzwerk Mittenaar GmbH Furnier- und Holzwerk Mittenaar GmbH | Abfall und Abwasser | Mittenaar | 8 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.