Berkatal
Gemeinde im Landkreis Werra-Meißner-Kreis, Hessen. Gemeindeschlüssel 06636002.
Umwelt-Index
Berkatal erreicht 39 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 2.050 von 5.634 unter den deutschen Gemeinden mit unter 2.000 Einwohnern (im mittelfeld). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
39/100
Im Mittelfeld
- Größenklasse
- unter 2.000
- Rang in der Klasse
- 2.050 von 5.634
- Rang im Bundesland
- 206 von 421
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
79 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Berkatal davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Berkatal
- Photovoltaik
- 2.987 kWp
- Stromspeicher
- 714,2 kWp87 Anlagen
- Wasserkraft
- 11,0 kWp1 Anlage
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Hessen · Solar-Atlas Berkatal
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 117 Bq/m³ (80 bis 149 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
117 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Berkatal liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
13 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 1,8 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| MorganMMS (ehem. Nolte) Berkatal-Frankenhain Morgan Molten Metal Systems GmbH (ehem. Nolte) MorganMMS | Mineralverarbeitende Industrie | Berkatal | 1,8 km |
| Köhler Kalk Meißner Vockerode Köhler Kalk GmbH | Mineralverarbeitende Industrie | Meißner | 3,5 km |
| Kreismülldeponie 'Am Breitenberg' Kreisausschuß des Werra-Meißner-Kreises | Abfall und Abwasser | Meißner | 4,6 km |
| Umweltdienste Bohn GmbH (ehem. B+F) Umweltdienste Bohn GmbH | Nicht angegeben | Meißner | 4,7 km |
| Fehr-Knettenbrech IndustrieService GmbH & Co. KG Fehr-Knettenbrech IndurstrieService GmbH & Co. KG | Abfall und Abwasser | Meißner | 5 km |
| Vesuvius GmbH | Mineralverarbeitende Industrie | Großalmerode | 8,1 km |
| Epteroder Werke Werk I, Zimmerplatzstraße Epteroder Werke J.P.Goebel, Chr. Sohn | Mineralverarbeitende Industrie | Großalmerode | 8,7 km |
| Goebel Großalmerode Ludwig Franz Goebel & Sohn (ehem Schmelzt Erika Goebel) Inhaber Jens Goebel | Mineralverarbeitende Industrie | Großalmerode | 8,8 km |
| Pacoma GmbH - | Metallerzeugung | Eschwege | 9,1 km |
| Liphardt Großalmerode Conrad Liphard & Söhne GmbH | Mineralverarbeitende Industrie | Großalmerode | 9,4 km |
| Atlantic Schmelztiegel Großalmerode Atlantic Schmelztiegel GmbH | Mineralverarbeitende Industrie | Großalmerode | 9,5 km |
| Epteroder Werke Werk II, am Bahnhof Epteroder Werke J.P.Goebel, Chr. Sohn | Mineralverarbeitende Industrie | Großalmerode | 9,5 km |
| VGT-Dyko GmbH GroßalmerodeVGT-Dyko GmbH | Mineralverarbeitende Industrie | Großalmerode | 9,9 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.