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Bundesländer / Bayern

Lindenberg i.Allgäu

Stadt im Landkreis Lindau (Bodensee), Bayern. Gemeindeschlüssel 09776117.

Umwelt-Index

Lindenberg i.Allgäu erreicht 30 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 843 von 892 unter den deutschen Gemeinden mit 10.000 bis 19.999 Einwohnern (unterdurchschnittlich). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.

Umwelt-Index

30/100

Unterdurchschnittlich

Größenklasse
10.000 bis 19.999
Rang in der Klasse
843 von 892
Rang im Bundesland
1.904 von 2.056
Solarleistung
757 W8,1/35
Übrige Erzeugung
0 W0,0/25
Speicherleistung
224 W11,1/20
Zubaudynamik
30 %11,2/20

Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.

Anteil am Ausbauziel 2030

29 %

§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Lindenberg i.Allgäu davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.

Anlagen in Lindenberg i.Allgäu

Photovoltaik
8.774 kWp
Stromspeicher
2.599 kWp409 Anlagen

Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.

100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Bayern · Solar-Atlas Lindenberg i.Allgäu

Radon in Wohnräumen

Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 208 Bq/m³ (150 bis 300 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.

208 von 300 Bq/m³ Referenzwert

Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.

Radonvorsorgegebiet

Der Ortsmittelpunkt von Lindenberg i.Allgäu liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.

Industrieanlagen im Umkreis von 10 km

7 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 2,1 km Entfernung.

AnlageBrancheOrtEntfernung
Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbHMetallerzeugungLindenberg i.Allgäu2,1 km
Hochland Deutschland GmbHTierische und pflanzliche ProdukteHeimenkirch3 km
Deponie SteinegadenZAK Energie GmbHAbfall und AbwasserRöthenbach (Allgäu)6,2 km
Käserei Denklingen GmbH, Betriebsstätte SchönauKäserei Denklingen GmbHTierische und pflanzliche ProdukteGrünenbach7,8 km
Hans Schmid GmbH Schmid GmbHAbfall und AbwasserWangen im Allgäu8,3 km
Deponie Wangen i.A. Obermooweiler Deponie Wangen i.A. ObermooweilerLandkreis Ravensburg Amt für Finanzen, Beteiligungen und KreislaufwirtschaftAbfall und AbwasserWangen im Allgäu8,8 km
NTW GmbH Neue TeXtilveredlung WangenSonstigeWangen9,3 km

Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.

Quellen

  • Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
  • Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
  • Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
  • Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)

Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.