Laaber
Gemeinde im Landkreis Regensburg, Bayern. Gemeindeschlüssel 09375162.
Umwelt-Index
Laaber erreicht 59 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 267 von 1.345 unter den deutschen Gemeinden mit 5.000 bis 9.999 Einwohnern (überdurchschnittlich). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
59/100
Überdurchschnittlich
- Größenklasse
- 5.000 bis 9.999
- Rang in der Klasse
- 267 von 1.345
- Rang im Bundesland
- 467 von 2.056
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
120 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Laaber davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Laaber
- Photovoltaik
- 16,3 MW
- Stromspeicher
- 4.126 kWp377 Anlagen
- Wasserkraft
- 789,0 kWp13 Anlagen
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Bayern · Solar-Atlas Laaber
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 85 Bq/m³ (80 bis 149 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
85 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Laaber liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
4 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 3,4 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Schlamminger Tiefbau GmbH | Nicht angegeben | Brunn | 3,4 km |
| Bavaria-Ei GmbH & Co. KG, Farm ZottelhofBavaria-Ei GmbH & Co. KG | Intensivtierhaltung und Aquakultur | Beratzhausen | 7,3 km |
| Rygol Baustoffwerk GmbH & Co. KG | Mineralverarbeitende Industrie | Painten | 8,3 km |
| Brüterei Süd Farm KaulhausenBrüterei Süd ZN der BWE-Brüterei Weser-Ems GmbH & Co. KG | Intensivtierhaltung und Aquakultur | Lappersdorf | 9,9 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.