Karlstadt
Stadt im Landkreis Main-Spessart, Bayern. Gemeindeschlüssel 09677148.
Umwelt-Index
Karlstadt erreicht 75 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 74 von 892 unter den deutschen Gemeinden mit 10.000 bis 19.999 Einwohnern (führend). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
75/100
Führend
- Größenklasse
- 10.000 bis 19.999
- Rang in der Klasse
- 74 von 892
- Rang im Bundesland
- 78 von 2.056
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
141 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Karlstadt davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Karlstadt
- Photovoltaik
- 53,4 MW
- Windkraft
- 22,0 MW11 Anlagen
- Stromspeicher
- 6.008 kWp931 Anlagen
- Biomasse
- 569,0 kWp4 Anlagen
- Wasserkraft
- 3.006 kWp2 Anlagen
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Bayern · Solar-Atlas Karlstadt
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 77 Bq/m³ (unter 80 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
77 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Karlstadt liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
7 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 2,1 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Endres Gerhard und Christian | Intensivtierhaltung und Aquakultur | Karlstadt | 2,1 km |
| Deponie KarlstadtLandkreis Main-Spessart | Abfall und Abwasser | Karlstadt | 2,2 km |
| SCHWENK Zement GmbH & Co. KG, Werk KarlstadtSCHWENK Zement GmbH & Co. KG | Mineralverarbeitende Industrie | Karlstadt | 2,4 km |
| Düker GmbH | Metallerzeugung | Karlstadt | 2,7 km |
| IMHOF Hartchrom GmbH | Metallerzeugung | Karlstadt | 3,2 km |
| RETERRA Humuswerk Main-Spessart GmbH & Co. KG | Nicht angegeben | Gemünden a.Main | 4,8 km |
| Kirsch + Sohn GmbH, Sortieranlage für HausmüllKirsch + Sohn GmbH | Nicht angegeben | Karsbach | 9,1 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.