Kaltental
Gemeinde im Landkreis Ostallgäu, Bayern. Gemeindeschlüssel 09777141.
Umwelt-Index
Kaltental erreicht 47 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 1.100 von 5.634 unter den deutschen Gemeinden mit unter 2.000 Einwohnern (im mittelfeld). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
47/100
Im Mittelfeld
- Größenklasse
- unter 2.000
- Rang in der Klasse
- 1.100 von 5.634
- Rang im Bundesland
- 907 von 2.056
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
161 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Kaltental davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Kaltental
- Photovoltaik
- 7.141 kWp
- Stromspeicher
- 1.059 kWp144 Anlagen
- Wasserkraft
- 24,3 kWp2 Anlagen
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Bayern · Solar-Atlas Kaltental
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 176 Bq/m³ (150 bis 300 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
176 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Kaltental liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
7 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 3 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Deponie OberostendorfLandkreis Ostallgäu, Kommunale Abfallwirtschaft | Abfall und Abwasser | Oberostendorf | 3 km |
| HTS Hoch-Temperatur-Siliconprodukte GmbH | Chemische Industrie | Kaufbeuren | 7,6 km |
| Kunststofftechnik Bernt GmbH | Metallerzeugung | Kaufbeuren | 7,6 km |
| Aalberts Surface Technologies GmbH | Metallerzeugung | Kaufbeuren | 8,1 km |
| Höbel Umwelt GmbH, Kiesgrube und Entsorgungscenter KaufbeurenHöbel Umwelt GmbH | Nicht angegeben | Kaufbeuren | 8,3 km |
| AMS Aufbereitung mineralischer Stoffe Denklingen GmbH | Nicht angegeben | Denklingen | 8,5 km |
| Hubert Schmid Recycling und Umweltschutz GmbH | Abfall und Abwasser | Pforzen | 9,7 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.