Illschwang
Gemeinde im Landkreis Amberg-Sulzbach, Bayern. Gemeindeschlüssel 09371131.
Umwelt-Index
Illschwang erreicht 60 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 343 von 2.175 unter den deutschen Gemeinden mit 2.000 bis 4.999 Einwohnern (überdurchschnittlich). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
60/100
Überdurchschnittlich
- Größenklasse
- 2.000 bis 4.999
- Rang in der Klasse
- 343 von 2.175
- Rang im Bundesland
- 441 von 2.056
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
130 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Illschwang davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Illschwang
- Photovoltaik
- 7.077 kWp
- Windkraft
- 9.600 kWp4 Anlagen
- Stromspeicher
- 917,4 kWp157 Anlagen
- Biomasse
- 1.098 kWp6 Anlagen
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Bayern · Solar-Atlas Illschwang
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 85 Bq/m³ (80 bis 149 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
85 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Illschwang liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
5 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 5,7 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Deponie SchlackenbergRegierung der Oberpfalz | Abfall und Abwasser | Sulzbach-Rosenberg | 5,7 km |
| Deponie Schlackenberg, DeponiesickerwasserbehandlungRegierung der Oberpfalz | Nicht angegeben | Sulzbach-Rosenberg | 5,9 km |
| RWS GmbH | Metallerzeugung | Sulzbach-Rosenberg | 6,9 km |
| Rohrwerk Maxhütte Production GmbH | Metallerzeugung | Sulzbach-Rosenberg | 7,5 km |
| Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG | Sonstige | Sulzbach-Rosenberg | 8 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.