Bundesländer / Baden-Württemberg
Biberach
Gemeinde im Landkreis Ortenaukreis, Baden-Württemberg. Gemeindeschlüssel 08317011.
Umwelt-Index
Biberach erreicht 36 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 1.456 von 2.175 unter den deutschen Gemeinden mit 2.000 bis 4.999 Einwohnern (im mittelfeld). Der Index bewertet allein den Ausbau erneuerbarer Energien.
Umwelt-Index
36/100
Im Mittelfeld
- Größenklasse
- 2.000 bis 4.999
- Rang in der Klasse
- 1.456 von 2.175
- Rang im Bundesland
- 776 von 1.101
Spalten: gemessener Wert, dann erreichte Punkte. Bei den ersten drei Bestandteilen Watt je Einwohner, bei der Zubaudynamik der Anteil des Solarbestands aus den letzten drei vollen Jahren. Einheit der Vergleichswerte ist W je Einwohner.
Anteil am Ausbauziel 2030
67 %
§ 4 Nr. 3 EEG 2023 nennt 215 GW Solarleistung für 2030. Auf die Einwohnerzahl umgelegt ergibt das einen rechnerischen Pro-Kopf-Anteil, und so weit ist Biberach davon entfernt. Das Gesetz verteilt nichts auf Gemeinden; der Wert ist ein Maßstab, keine Vorgabe.
Anlagen in Biberach
- Photovoltaik
- 6.577 kWp
- Stromspeicher
- 1.280 kWp187 Anlagen
- Biomasse
- 255,0 kWp3 Anlagen
Bruttoleistung der im Marktstammdatenregister als in Betrieb geführten Einheiten. Eine Registrierung ist eine erfüllte Meldepflicht, keine Messung erzeugten Stroms.
100 Punkte bedeuten das Niveau der führenden zehn Prozent vergleichbarer Gemeinden, nicht einen abgeschlossenen Ausbau. Gewichte und Rechenweg · Rangliste Baden-Württemberg · Solar-Atlas Biberach
Radon in Wohnräumen
Der arithmetische Mittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen beträgt 95 Bq/m³ (80 bis 149 Bq/m³). Das Strahlenschutzgesetz nennt für Aufenthaltsräume einen Referenzwert von 300 Bq/m³.
95 von 300 Bq/m³ Referenzwert
Ein Referenzwert ist kein Grenzwert. Ihn zu überschreiten ist nicht verboten; er bezeichnet die Höhe, ab der das Gesetz erwartet, dass Maßnahmen geprüft werden. Der Wert ist ein Mittel über gemessene Wohnungen in der Gemeinde und sagt nichts über ein einzelnes Gebäude aus: benachbarte Häuser unterscheiden sich um ein Vielfaches, je nach Keller, Bauweise und Lüftung.
Radonvorsorgegebiet
Der Ortsmittelpunkt von Biberach liegt in keinem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet. Die Ausweisung erfolgt flächenhaft, daher kann ein Teil einer Gemeinde betroffen sein, ohne dass der Mittelpunkt darin liegt.
Industrieanlagen im Umkreis von 10 km
5 berichtspflichtige Anlagen nach dem europäischen Schadstofffreisetzungsregister, gemessen vom Ortsmittelpunkt, die nächste in 0,9 km Entfernung.
| Anlage | Branche | Ort | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Knäble GmbH Straßenbau | Abfall und Abwasser | Biberach | 0,9 km |
| Ortenauer Baustoffe und Recycling GmbH ehem. Knäble GmbH Knäble GmbH Straßenbau | Abfall und Abwasser | Biberach | 0,9 km |
| Herbrand PharmaChemicals GmbH Herbrand PharmaChemicals GmbH | Chemische Industrie | Gengenbach | 7,2 km |
| Scherer GmbH Scherer GmbH Metallveredelung | Metallerzeugung | Haslach im Kinzigtal | 7,9 km |
| Köhlerpappen GmbH Köhlerpappen GmbH | Papier und Holz | Gengenbach | 8 km |
Eine Eintragung bedeutet nicht, dass von der Anlage eine Belastung ausgeht. Sie bedeutet, dass der Betrieb nach europäischem Recht berichtspflichtig ist. Die Entfernung ist vom Ortsmittelpunkt gerechnet, nicht von einer bestimmten Adresse.
Quellen
- Radon: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radon_wohnraeume
- Radonvorsorgegebiete: Bundesamt für Strahlenschutz, WFS opendata:radonvorsorgegebiete
- Industrieanlagen: European Environment Agency DiscoData, [IED].[latest].[ProductionFacility]
- Gemeindeverzeichnis: OpenDataSoft georef-germany-gemeinde (Destatis Gebietsstand 2025)
Abgerufen am 9. September 2026. Methodik.